Angst überwinden mit Yoga – Beitrag zum Preisausschreiben

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Ich möchte euch erzählen, wie mir Yoga dabei geholfen hat, meine Angst zu überwinden.
Ich bin seit mehreren Wochen auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Nach 4-5 Wochen Suche hat sich endlich eine Firma gemeldet, die mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen hat.
Hurra! Dachte ich im ersten Moment. Endlich!!

Aber was danach kam, hätte ich nie gedacht. Plötzlich habe ich große Angst bekommen. Mein Hals hat sich komisch verengt, mir war schwindelig geworden und ich dachte, das werde ich nie schaffen, die Leute zu überzeugen, dass ich gut genug für die neue Arbeitsstelle bin. Ich hab mich verändert, wurde plötzlich schüchtern und wenn ich an das Vorstellungsgespräch gedacht habe, fühlte ich einen Krampf im Bauch. Was ist das denn,dachte ich die ganze Zeit.
Was mache ich jetzt? Ich kann in diesem Zustand unmöglich zum Vorstellungsgespräch erscheinen. So vergingen 3-4 Tage. Bis zum Vorstellungsgespräch hatte ich noch 4 Tage und habe mich kurzfristig für einen kurzen Aufenthalt bei Yoga Vidya Westerwald angemeldet. Ich wusste, dass ich mich da immer wunderbar entspannen konnte und dass mir diese Umgebung immer gut getan hat.

Und schon nach zweiten Tag habe ich gemerkt, dass ich gelassener geworden bin. Ich habe täglich an den Offenen Yogastunden, Mantrasingen und Meditation teilgenommen. Ich konnte mich wieder fühlen und konnte wieder tief in mich versinken. Das Mantrasingen hat mein Herz geöffnet und mein Körper hat sich durch Yogaübungen wieder entkrampft und entspannt. Ich fühlte mich plötzlich selbstsicherer und zuversichtlicher. Am dritten Tag hab ich gedacht, wow, die Angst verschwindet immer mehr und mehr. Am letzten Tag war ich soweit, dass ich mich auf das Gespräch gefreut habe. Einen Tag später bin ich hin und konnte es nicht glauben. Ich war total selbstbewusst, ruhig und sehr glücklich, dass ich es geschafft habe, mit meiner Angst auf dieser Weise umzugehen.

Ich habe diese Stelle zwar nicht bekommen aber ich weiß jetzt, dass in mir eine Kraft innewohnt, die mir immer hilft meinen Weg zu gehen und zu der ich immer Zugang habe, wenn ich mich für sie öffne.

Ich danke an dieser Stelle allen, die helfen, Yoga zu verbreiten und die andere dabei unterstützen, bewusst und kraftvoll durch das Leben zu gehen.

Monika Lina N.

Mehr zur Überwindung von Angst findest du unter:

http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Artikel für Preisausschreiben „Wie Yoga hilft bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“

Christina v. J.s Gedanken zu „Wie Yoga hilft bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“:

Yoga:
fließen und fliegen wie schwebend in der Luft,
strecken und dehnen, mich weit machen,
Raum nehmen aus der riesigen Welt, die so voll besetzt ist.
Einatmen, ausatmen, die Hände vor der Brust falten,
fest spüren, wie ich tiefer in mich hineinsinke.
Da ist der Widerstand:
Angst vor vielem,
am meisten vor dem, was ich nicht kann und niemals erreichen werde.
Bin nur eine Figur im System, nur eine Asana von Hunderten,
die sich jeden Tag neu erfinden.
Werde sie nie alle können, ebenso wie ich niemals diese Welt ganz können werde.
Handstand:
Kann ich es überhaupt? Wie lange halte ich es aus?
Vorwärts hindurchprobieren, machen, treibende Kraft –
lass mich von dir tragen. Lass zu, dass eine fremde Stimme
mich leitet, in mir anklopft und eintritt, mit mir davonfliegt
auf einem magischen langgezogenen Teppich.
Hemmung
hat hier keinen Platz, sie ist zu schwer zum fliegen.
Gleichwohl für den Mut kopfüber zu stehen,
mit den beiden Händen auf meinem fliegenden Teppich.
Herzöffnung:
Plötzlich pulsiert es in mir hoch, sie ist doch mitgekommen,
die Angst
sprudelt ungefragt hervor und ergießt
sich schwallartig in mir.
Bin wieder sehr jung und sehr schwach,
wie damals auch heute ohne Chance.
Fürchte,
wieder die Lebenswärme zu verlieren und abzustürzen von
dem Teppich aus Wärme.
Balasana:
eingerollt merke ich wie es in mir kribbelt. Eine leise
Lust Hitze entstehen zu lassen, anzufangen. Immer wieder.
Spüre die Furcht,
setze sie neben den Teppich und betrachte sie.
Sie gehört zu mir wie der Atem. Ohne ihn geht es nicht,
ohne die Angst auch nicht oder ohne dass es wehtun würde.
Wo die Angst ist, ist der Weg.
Savasana:
Ruhe im Atem und Zuflucht von der Welt.
Beschützt und ebenerdig liege ich auf dem Teppich.
Balanciert.
Ich drifte davon in die inneren Welten und bin
frei von Ängsten.
Schönheit beginnt in den Wolken dahinter. Zeit hört auf zu sein.

Mehr Informationen zur Überwindung von Ängsten findest Du unter http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Informationen zu Yoga, Meditation und Ayurveda unter http://www.yoga-vidya.de