Die Bedeutung von Vertrauen

Wild  rose with dew dropsEin Wort kann 3 Bedeutungen in sich tragen.  Im Vachyartha erkennen wir den wörtlichen Teil von „Vertrauen“ mit der Vorsilbe „ver-„  und  dem Stamm „trau“.  In der Regel ergibt sich sofort ein inhaltliches Verständnis.

Die implizierte Form entwickelst du mit Schlussfolgerungen, genannt  Lakshyarta.  Beim Sinnieren erkenne ich die Tiefe  des Wortes, des Trauen, eine milde Form des Mutes, die eingebunden wird.

Ein ausgesprochenes Vertrauen schließt die Einhaltung von Regeln, Loyalität und auch Erwartungshaltungen ein. Es sind geistige Entsprechungen, die individuell mit Lebenserfahrungen verbunden sind.

Vertraue Gott, eine Empfehlung von religiösen  Schriften, Gurus und Priestern. Oft fehlt uns der Mut für kleine Veränderungen, bzw. es sind destruktive  Denkmuster, die den Weg zu Gotteserfahrungen  versperren.

Wir können Gott vertrauen, selbst wenn Eigenwilligkeit unser Leben bestimmt. Der Weg wird etwas länger.  Der Sieg über diese niederen Triebe, die letztendlich das Ego einschließen  bis zur Vollkommenheit  ist vorherbestimmt, über den Tod hinaus. Der eine oder andere mag in diesem Leben das Streben entwickeln, andere bekommen mit Inkarnationen wieder Chancen. In der Bhagavad Gita werden Yogapfade beschrieben für  ein Leben mit Yoga, das Vollkommenheit und  Befreiung bringt.

Mit dem Einhalten der  Gebote und der Yamas und Niyamas geben wir dem Erdenleben eine Würde. Ein Vertrauen in Gottes Worte.  

Wie verhält es  sich mit Vertrauen in zwischenmenschlichen Beziehungen.  Ähnlich wie zu Gottes Gesetzen? Ei n Vertrauen in Absprachen und Informationen,  die das Zusammenleben erleichtern und der Seele Harmonie gewähren.  Es gibt auch Vertrauen in Fähigkeiten, oft mit Erfahrungen und Erwartungen verbunden.

Vyangyartha ist die implizierte Bedeutung als indirekte Bedeutung. Vertrauen ist der Wunsch nach Verlässlichkeit, die sich aus Vereinbarungen, Mitteilungen  oder Gebote ergeben.  Vertrauen  als Basis für den verbindenden Geist, der Beziehungen gründet. Die fehlende Fähigkeit des Vertrauens schafft Enge und ist die Ursache für Begrenzungen im Denken und Handeln.

Tiefer betrachtet sind wir alle miteinander in Liebe als Sein verbunden.  Vertrau darauf….              Gelingt es nicht alles in Liebe zu sehen, bedarf es noch einen Entwicklungsschub oder mehrere integrale Yogastunden.

Beate Wolfsteller

Selbstbewusstsein durch Yoga – weniger Angst

DREH_TIF2Mir hat Yoga geholfen mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich wurde als Kind von der Grundschule bis zum Schulabschluss gemobbt. Dadurch ging mein Selbstbewusstsein in den Keller, ich litt untre Ängsten. Nun hab ich dank regelmässigem Yoga gelernt, das ich nicht die Person sein muss, die andere in mir sehen wollen, sondern ich kann die Person sein die ich sein möchte.
Ich praktiziere zwar erst seit knapp zwei Monaten regelmäßig Yoga, aber mein Leben und vor allem meine Einstellung hat sich schon verändert. Ich habe mich getraut mich um eine leitende Position zu bewerben und habe die stelle auch bekommen. Ich bin nun Mutter und leitende Angestellte. Ich fühle mich stark und sicher wie schon lange nicht mehr.

(Erfahrungsbericht von K., hier anonym gepostet, Name der Redaktion bekannt)

Erfahrungsbericht von Tanja über Wirkung von Yoga bei Ängsten

Shakti-Ebene_offenYoga: Die Veränderung in meinem Leben     ♥

Mein Leben vor Yoga:

  • Essstörungen, die durch KEINE THERAPIE, KEINEN KLINIKAUFENTHALT in den Griff zu bekommen waren; NICHTS, das ich versucht habe, keine Mühe hat den Zustand gebessert.
  • Selbstzweifel, Selbsthass, Sinnlosigkeit,  Verzweiflung, Angst vor der Zukunft, Angst zu Versagen.
  • Depressionen, bei denen die meisten Ärzte Antidepressiva mit starken Nebenwirkungen als Lösung für alles angesehen haben.
  • Jeder neue Tag kam mir vor wie ein riesengroßer, nicht zu bewältigender Berg.
  • Und immer wenn ich dachte ich bin ganz unten, ging es doch noch weiter bergab.

BIS ICH YOGA DURCH EINEN ZUFALL FÜR ENTDECKT HABE… Mein Leben verändert sich seitdem immer mehr zum POSITIVEN.   \

  •  Anfangs habe ich die positive Wirkung von Yoga deutlich gespürt, aber hatte noch nicht den Elan, es Tag für Tag in mein Leben zu integrieren.
  • Die Erfahrung bei dem Seminar „Asana Intensiv“ im Westerwald bei Yoga Vidya hat mich begeistert.  Eine noch nie vorher da gewesene Ruhe hat sich eingestellt und seither ist mein Motto: DIESE RUHE, DEN FRIEDEN, DIE GELASSENHEIT soll immer bei mir bleiben. Seitdem vergeht kein Tag ohne Pranayama, Asanas und Meditation.
  • Yoga gibt meinem Leben einen SINN.
  • Ich fühle mich wohl, gelassen, und ruhig. Harmonie. Zufriedenheit. Gesundheit. Für mich das WICHTIGSTE auf der Welt. Tausend Mal wichtiger als alles Materielle.
  • Keine Notwendigkeit mehr, eine Therapeutin zu besuchen, oder Antidepressiva zu nehmen. Eine Leben ohne Angst und mit positiver Einstellung  sind Dinge, von denen ich nie geglaubt habe, sie je wieder zu bekommen. DANK YOGA ist das WIRKLICHKEIT geworden. Danke Yoga, und danke Yoga Vidya!!!

OM SHANTI

Tanja

Erfahrungsbericht: Wie Yoga mir bei psychischen Beschwerden geholfen hat

DREH_TIF2Hier ein weiterer Erfahrungsbericht, wie Yoga geholfen hat beim Umgang mit psychischen Beschwerden, insbesondere Ängstlichkeit:
Leider habe ich schon viele Erfahrungen mit psychischen Beschwerden und könnte lange davon erzählen, wie mir Yoga dabei geholfen hat, dass es mir nun gut geht.

Panikattacken hatte ich gottseidank noch nicht, aber ich bin ein ängstlicher Mensch- es fehlt mir an Urvertrauen. Ich weiß nicht, ob man je ganz ausgleichen kann, was in früher Kindheit ungünstig lief, aber ich merke jedes Mal, wenn ich Yoga übe, dass sich eine Gelassenheit einstellt, die ich Gottvertrauen nennen möchte.

Früher bin ich gegen meine innere Anspannung  joggen gegangen. Das tat schon gut, war aber eher wie ein kurzes Dampf-Ablassen. Hingegen breitet  sich schon nach einer kurzer Zeit Yoga-Üben in mir ein tiefer innerer Friede aus, der länger anhält. Weil eben nicht nur der Körper zu seinem Recht kommt, sondern auch die Seele.

Was Verhaftungslosigkeit angeht, habe ich die bisher noch nicht geschafft in Bezug auf Menschen, die ich liebe. Meine größte Angstvorstellung  ist es, einsam alt zu werden. Mein größter Trost ist dann Yoga. Weil es die Verbindung herstellt. Zu dem, was in mir ist und was ein menschliches Leben überdauert – in allen Dimensionen. Und weil es dann selbst eine Phase der Trauer in Perspektive rückt.

Ich arbeite als Lehrerin. Schulklassen sind wie ein Wald, in den man hinein ruft. Je regelmäßiger ich Yoga übe, umso ausgeglichener und friedfertiger, aber auch selbst-bewusster stehe ich vor der Klasse. Ich glaube, ich werde nie Angst entwickeln vor den Schülern – so wie es manchen Kollegen geht. Denn Yoga macht mich innerlich stark und authentisch und wenn man echt ist und die Stärke hat, zu sich zu stehen, akzeptieren einen die Schüler so, wie man ist. Innerlich stark und äußerlich flexibel, wie es Sukadev so schön sagt. Ich biete einen Yoga Kurs für Oberstufen-Schüler an. Ich selbst bin vor dem Abi krank geworden – vor Prüfungsangst. In meinen Kurs kommen viele Over-Achiever : Vorwiegend Mädchen, Einser-Schülerinnen, vielseitig engagiert… Bei denen geht es schon los mit Schlafproblemen, Essstörungen, übermäßiger Prüfungsangst. Wir üben Yoga in der Mittagspause und ich füttere sie mit Affirmationen.  Erst vor kurzem habe ich eine mail von einer ehemaligen Schülerin aus Australien bekommen, in der sie sich bedankt  durch mich Yoga kennengelernt zu haben und schreibt, dass Yoga ihr Leben nun für immer begleiten wird. Was hätte ich ihr Besseres mitgeben können?

Natürlich könnte ich jetzt zur Wirkung der Endentspannung schreiben, dazu, wie sehr mir Pranayama und Affirmationen helfen, ich könnte einzelne Asanas aufführen – wie die Cobra das Herz öffnet und der Held mutig macht … das erkläre ich natürlich in den einzelnen Stunden. Aber ich denke, es ist gar nicht möglich, die Wirkung von Yoga in einzelne „Übungseinheiten“ zu zerhacken. Was an Yoga wirkt ist ja das Ganzheitliche. Yoga ist eben mehr als Gymnastik, mehr als Nachdenken, mehr als Entspannen, als Atmen und mehr als Beten. Deshalb hilft es bei körperlichen und seelischen Beschwerden und eben auch bei Angst.

Danke Sukadev, dass durch Dich so viele Menschen Yoga kennenlernen und auch lernen, es selbst weiter zu geben.

M.D.