Keine Angst vor Kinderyoga

kinderyogaKinder haben vor vielen Dingen Angst, aber Kinderyoga gehört bestimmt nicht dazu.

Yoga für Kinder hilft Körper- und Sinneswahrnehmung zu verbessern, Angst und Aggressionen abzubauen sowie das Selbstwertgefühl und die Konzentration zu erhöhen.

Kinder haben ein großen Spieltrieb und Tatendrang, da fällt es schwer ruhig und still zu bleiben wie in der Schule gefordert oder zu Tisch. Der hektische Alltag bietet den Kindern wenig Gelegenheit zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Beim Kinderyoga kommen sowohl Anspannung als auch Entspannung nicht zu kurz und die vielseitigen Kinderyoga Übungen kommen bei den Kids von heute richtig gut an. Auch  Yoga in der Schule wird immer beliebter, denn Yoga für Kinder lässt sich gut in den Schulunterricht integrieren. Die aktivierende Übungen sind bestens gegen Müdigkeit geeignet und die Angst und Anspannung vor Klassenarbeiten.

Kinderyoga Kurse gibt es in den Seminarhäusern von Yoga Vidya in Bad Meinberg, im Westerwald, an der Nordsee und im Allgäu. An vielen Wochenenden werden Kurse geboten und natürlich in den Ferien. Und auch die Teenies fühlen sich beim Yoga für Jugendliche angesprochen und sind mit viel Freude und Begeisterung dabei.

Die Bedeutung von Vertrauen

Wild  rose with dew dropsEin Wort kann 3 Bedeutungen in sich tragen.  Im Vachyartha erkennen wir den wörtlichen Teil von „Vertrauen“ mit der Vorsilbe „ver-„  und  dem Stamm „trau“.  In der Regel ergibt sich sofort ein inhaltliches Verständnis.

Die implizierte Form entwickelst du mit Schlussfolgerungen, genannt  Lakshyarta.  Beim Sinnieren erkenne ich die Tiefe  des Wortes, des Trauen, eine milde Form des Mutes, die eingebunden wird.

Ein ausgesprochenes Vertrauen schließt die Einhaltung von Regeln, Loyalität und auch Erwartungshaltungen ein. Es sind geistige Entsprechungen, die individuell mit Lebenserfahrungen verbunden sind.

Vertraue Gott, eine Empfehlung von religiösen  Schriften, Gurus und Priestern. Oft fehlt uns der Mut für kleine Veränderungen, bzw. es sind destruktive  Denkmuster, die den Weg zu Gotteserfahrungen  versperren.

Wir können Gott vertrauen, selbst wenn Eigenwilligkeit unser Leben bestimmt. Der Weg wird etwas länger.  Der Sieg über diese niederen Triebe, die letztendlich das Ego einschließen  bis zur Vollkommenheit  ist vorherbestimmt, über den Tod hinaus. Der eine oder andere mag in diesem Leben das Streben entwickeln, andere bekommen mit Inkarnationen wieder Chancen. In der Bhagavad Gita werden Yogapfade beschrieben für  ein Leben mit Yoga, das Vollkommenheit und  Befreiung bringt.

Mit dem Einhalten der  Gebote und der Yamas und Niyamas geben wir dem Erdenleben eine Würde. Ein Vertrauen in Gottes Worte.  

Wie verhält es  sich mit Vertrauen in zwischenmenschlichen Beziehungen.  Ähnlich wie zu Gottes Gesetzen? Ei n Vertrauen in Absprachen und Informationen,  die das Zusammenleben erleichtern und der Seele Harmonie gewähren.  Es gibt auch Vertrauen in Fähigkeiten, oft mit Erfahrungen und Erwartungen verbunden.

Vyangyartha ist die implizierte Bedeutung als indirekte Bedeutung. Vertrauen ist der Wunsch nach Verlässlichkeit, die sich aus Vereinbarungen, Mitteilungen  oder Gebote ergeben.  Vertrauen  als Basis für den verbindenden Geist, der Beziehungen gründet. Die fehlende Fähigkeit des Vertrauens schafft Enge und ist die Ursache für Begrenzungen im Denken und Handeln.

Tiefer betrachtet sind wir alle miteinander in Liebe als Sein verbunden.  Vertrau darauf….              Gelingt es nicht alles in Liebe zu sehen, bedarf es noch einen Entwicklungsschub oder mehrere integrale Yogastunden.

Beate Wolfsteller

Yoga bei Angst; mein Erfahrugsbericht

Wild  rose with dew drops

Namaste,

eine wunderbare Idee, über Yoga bei Angst berichten zu lassen!

Mehr über Angst erfährst du auf den Seiten von Yoga Vidya:

http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html
Hier meine Erfahrung:

Als ich Januar 2011 von Deutschland nach Tunesien umgezogen bin, landete ich Mitten in der Jasmin-Revolution in Tunis; die Verbindung nach Djerba, meine damals neue Heimat, wurde storniert, nun sass ich da, am Flufhafen und suchte nach einem Unterkunft im Quartier Lafayette. Nichts ausser Panzer, Soldaten und Hubschrauber…..Lärm, Demos an jede Ecke, ein früheres Leben hinter mir, ein neues vor mir, und jetzt, im hier und Jetzt, im „Matto-Grosso des Lebens“, Afrika, Tunesien, Orient, ein Volk und seine Würde, Hoffnung und Durchsetzungswille aber auch Gewalt und Verzweiflung stark spürbar, anfassbar…. Ich befand mich genau zwischen 2 Lebensabschnitte, irgendwie zwischen 2 Dimensionen… in meiner Handgepäck: mein Mala, ein Teddy, und das Foto Swami Sivananda. Als ich in meinem Hotel-Zimmer ankam, ein altes zerfallenes Hotel, überfüllt mit Journalisten, wusste ich: hier ist alles völlig anders, hier ist die Sonne höher und stärker, dafür gibt es auch mehr Schatten…..und was für welche! Übermüdet da ich seit Wochen den Umzug organisierte waren meine Nerven ziemlich blank gestellt, auch ich liess meine gute Freunde und ein Stück zu Hause hinter mir, meine berufliche Selbständigkeit, und kam nun in einem Land indem ich weder Haus noch Arbeit hatte, weder Freunde noch Unterstützung, ein Land das am rebellieren war, in der Mitte einer Revolution…Jedoch folgte ich eine grosse innere Stimme die mir seit einem Jahr sagte: „GO, Sarasvati, GO!“ Das erste was ich tat, als ich in Zimmer kam (eng, stinkig, unaufgeräumt und nicht wirklich geputzt,laut und heiss, packte ich das Bild Swami Sivananda aus, schön eingerahmt, meine Stoff-Lotosblüte, eine Kerze, und baute so ein kleines Altar mit Hilfe meines Halstuches um es etwas schönes zu dekorieren: kaum sass ich davor im Fersesitz, veränderte sich leicht das Gesichausdruck der Swami, und mein Sahasrara-Chakra dehnte sich soweit aus wie ich es noch nie zuvor erlebte; ich fühlte, dass die ganze Liebe des Universums mich umhüllte und vor allem fühlte ich mich so sicher, so geborgen und so richtig auf dieem Weg wie noch nie! Dies mittendrin in der Revolution, unter zahlreiche Hubschrauber, mitten in eine Stadt die tobbte und nach Freiheit schreite: der Diktator war erst seit 3 Tage aus dem Lang geflüchtet…. Der „einfache“ Fersesitz vis à vis des Altar war in dem Moment ein Maha-Yoga Erlebnis! In der Tat, als ich später auf Djerba während der Krieg in Lybien ab und zu wieder mich sehr einsam und ausgeliefert fühlte, als ich auch Opfer Schwarze Magie wurde – sie wird extrem oft dort praktiziert – war diese Haltung immer die richtige, und kurz danach habe ich immer , immer ein Zeichen des Kosmos erhalten, sei es eine liebe Geste, eine Begegnung die mir gut tat, eine neue Richtung, oder ein besonderes Energie-Erlebnis!

Kaum war die Jasmin-Revolution vorbei, kamm die nächste Herausforderung: Der Krieg in Libyen, 70 Kilometer von uns entfernt.

Während des Krieges in Libyen – Februar bis Oktober 2011 – hatten wie viele Flüchtlinge auf der Insel, viele Flüchtlingslager (der ganze Flughafen war eine Zeitlang ein Lager) und dadurch während bestimmte Zeiten kam en an Mangel an Wasser und Milch (dort eine Grundnahrung), aber auch verlorene Menschen aus dem Nachbachland welche Alkohol und ethische Regeln missbrauchten. Keine einfache Lage wenn man als alleinstehende Frau dort lebt, mittendrin auf Sandpisten und ohne Auto… eine Zeit mit wenig Arbeit, hohe Miete da reiche Lybier auf Djerba lebten und dadurch die Preise erhöten, und viele Mitmenschen am verzweifeln, am trauern, aber auch viele illegale Geschäfte und Prostitution. Ab und zu hörte ich in dem Souk, dass Europäer der Teufel repräsentieren, oder, dass man alle franzose umbringen sollte, manchmal auch agressive Gesten oder böse Blicke, Beschimpfungen… agressive Stimmung. Dabei sind Tunesier und vor allem Djerbi ein extrem friedliches Volk, weise und sehr gebildet. In dieser Zeit, die kurz war aber einem unheimlich lang vorkommen kann, übte ich täglich Yoga, und stellte immer wieder fest, dass meine Stabilität von Tag zu Tag immer besser wurde: so kam ich schnell in den Kopfstand – vorher Jahre geübt und mich nie wirklich getraut – plötzlich konnte ich es, und es war jedes Mal eine enormes Erlebnis, aber auch eine Antwort: Du bist stark und fest und stabil wie noch nie, deine Stabilität ist dein Sieg! aber auch die Heldestellungen und die Vorwärtsbeuge waren eine grosse Hilfe und Bestätigungen, die wunderbare Kobra – sie war fast ein Muss 2 Mal am Tag, aber auch der Drehsitz, indem ich immer das schlimmste hinter mir visualisierte und spürte, es entfernte sich immer weiter und so fühlte ich mich wieder frei und Angstlos. Ich übte sogar eigene erfundene Asanas, wie die „Lotosblüte der Lotophagen“, oder „Der Pharao der sein Licht austrahlen lässt“, „Der Tanz der Ulysse“; es war wie eine kosmische Führung die meine Bewegungen leitete, und jedesmal hatte ich ein grosses Lächeln auf der Lippe, ein enormes Vertrauen, und vor allem eine innere Stimme die mir sagte: „Wunder geschehen, lass es zu, bleib auf dein Tao, und sei dankbar, VERTARAUE, ICH BIN DA – MAHA YOGA!“. So konnte ich unheimlich viel über mich lernen, über meine tiefste verankerte Ängste die sich dort ungezwungen nach aussen manifestieren konnten – sie wurden ja eingeladen – und über die Macht der Asanas, und deren Energie, die natürlich auf einer Insel noch stärker spürbar ist, da das Wasser sie schneller und intensiver weiterleitet.

Es folgten dann wunderbare Zeiten, als Ruhe und Ordnung in diesem magisches Land wiederkamen, wundervolle Begegnungen, eine tolle Arbeit als Yogalehrerin, die erste Yogastunden für Djerbi – Männer und Frauen in einer Gruppe, eine Première! – und eine Zeit der Erkenntnis, Versöhnung, Entfaltung und Bestätigung! Seitdem, egal wo ich gehe, egal wo ich bin, begleitet mich immer das Bild der Swami, als Erinnerung aus diese Zeit, die ich ohne Yoga (als Lebenseinstellung) ganz bestimmt nicht so intakt und tief erlebt und gelebt hätte, als Erinnerung der Sieg des gutes, Licht über Angst, Mut über Dunkelheit ! Es war die schönste, beste und lehrreichste Zeit meines Leben und ich bin fest überzeugt, dass es eine göttliche Führung war die mich dorthin schickte, um eben Yoga intensiver und authentischer zu leben!

Om tat sat!

Sarasvati Devi B., Yogalehrerin und Weltbürgerin

Wie Yoga mir bei meinen Ängsten geholfen hat

http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Ich habe lange überlegt mit was für Worten ich diesen Text beginnen soll. Meine Erfahrungen mit der heilenden Wirkung von Yoga gegen meine Angst- und Panik-zustände sind sehr vielfältig und in den letzten acht Jahren in Krisen immer mein Rettungsanker und Wegweiser gewesen.
Meinen ersten Kontakt mit Yoga hatte ich vor acht Jahren, als mein Vater ,ein Yoga-praktizierender, mit mir die tiefe Bauchatmung übte, um mich während einer meiner ersten Situation großer Panik (Panikattacke) zu beruhigen. Ich war damals 20 Jahre alt und erschrocken über meine eigene Emotionswelt, die mir auf einmal als so unkontrollierbar erschien. Auch wenn mein Stressniveau weiterhin ziemlich hoch war, konzentrierte ich mich das erste Mal in meinem Leben bewusst auf meine Atmung, was gewiss eine erneute Aufgabe für mich darstellte. Ich kann mich daran erinnern,
dass ich mich in den darauffolgenden Jahren während vieler Tiefenentspannungen und
Phantasiereisen, sowie bei meinem ersten Yoga-kurs, denn ich ca. ein Jahr später besuchte, unglaublich dabei anstrengen musste meinen eigenen Atem einfach nur fließen zu lassen. Es schien ,als wenn ich jedes mal wenn ich bewusst meinen Atem fokussierte, so irritiert über seine Existenz war, dass ich versuchte ihn zu kontrollieren.
Das Thema welches sich mir dadurch auf einer Körper trifft Geist Ebene eröffnete und damit bewusst in mein Leben trat, war das Thema LOSLASSEN. Grundsätzlich muss ich an dieser Stelle sagen, dass Yoga mir im Umgang mit meinen Angstzuständen v.a. Dingen dadurch geholfen hat bestimmte für mich wichtige Themen überhaupt und v.a. Dingen BEWUSST wahr zunehmen. Das Interessante dabei ist, dass ich im Laufe der Jahre mit dem Erleben von teilweise starken Gefühlen wie Angst, oder sogar Panik gespürt habe, dass gerade das Lernen von LOSLASSEN ein unabdingbarer Faktor ist, wenn es darum geht einen gesunden und hilfreichen Umgang mit übersteigerten Ängsten zu bekommen. Meine Angst die Kontrolle zu verlieren, zeigte sich mir in der Beobachtung meines Atems, dem Mantra des Lebens, den ich genau so wenig loslassen konnte, wie meine Ängste, wenn sie mich zu überrollen drohten. Indem ich das LOSLASSEN des Atems
allerdings immer und immer wieder übte, was für mich eine unglaublich große Anstrengung darstellte, übte ich mich darin Dinge geschehen zu lassen und mich nicht zu identifizieren, Kontrolle abzugeben und mich nicht immer als non-stop agierende Kämpferin auf einem Schlachtfeld, sondern als unbeteiligte Beobachterin zu verstehen. Dieses Üben hatte für mein Leben unmittelbare positive Auswirkungen. Ich vergleiche diesen Prozess auch gerne mit einem Marathonläufer, der alle Anstrengung und körperlichen Schwächegefühle nicht nur auf seiner Laufstrecke in Willenskraft transzendiert. Somit führte auch mein trainieren mit dem Thema
LOSLASSEN dazu, dass ich mich in Situationen großer Angst, mit denen ich mich vorher
identifizierte, auf einmal loslösen konnte. Ich nahm meine Gefühle nicht mehr, als etwas
Unberechenbares wahr ,dass mich überrollte, sondern verspürte mehr Gelassenheit und Akzeptanz, sowie die neue Fähigkeit in mir die Dinge zu beobachten. Sicherlich war ich dadurch nicht frei von Ängsten nur mein Umgang damit veränderte sich stark .
Eine sehr große Veränderung in meinem Leben spürte ich auch dann, als ich anfing regelmäßig zu meditieren. Eine sehr gute Freundin von mir ist Yogalehrerin und eröffnete mir im Alter von 23 Jahren die Welt der Mantras. Lange Zeit sang ich acht bis zehn Minuten Mantras,(v.a. Dingen solche, die hilfreich gegen Ängste sein sollten, und ging danach für mehrere Minuten in die Stille. Ich merkte SOFORT eine Veränderung . Ich spürte eine Stille, die sich in meinem Geist ausbreitete, die ich vorher noch nie wahrnehmen durfte. Wellen gingen durch meinen Körper und ich verharrte
in dieser Faszination, während ich versuchte mich in diesen Wellen aufzulösen.
Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich starke Angstzustände, da ich mich oft mit meinem Studium und dem Bestreiten meines Lebensunterhaltes überfordert fühlte. Existenzängste gemischt mit Versagensängsten in Seminaren im Zuge meines Studiums nahmen mir viel Lebensqualität. Manchmal war ich so angespannt, dass ich zwischen Uni und Arbeit anfing nachmittags bewusst in einer Tiefenentspannung zu entspannen. Diese wurde dann durch meine sehr positiven Erfahrungen mit der Meditation ,durch tägliche Meditationsitzungen abgelöst. Ich steigerte meine Meditationssitzungen schnell von zehn auf zwanzig , dreißig, vierzig Minuten. Es kostete mich nie Anstrengung mich für die Mediation hinzusetzen, weil ich mich schon immer vorher auf das
friedliche Dasein im Meditationszustand freute.
Nachdem ich mir mehr, oder minder das meditieren „selber-beigebracht“ hatte, entdeckte ich im Internet die Yoga-Vidya-Homepage inklusive Meditationsanleitungen. Ich wurde auch auf die täglichen Inspirationen aufmerksam, die ich von da an zu hören pflegte. Vor allem in Phasen in denen ich aufgrund meiner Belastung durch mein Studium plus Arbeit extrem angespannt und somit auch ängstlich war, half es mir den Inspirationen zu lauschen. Die von Sukadev vorgetragenen Inhalte zum Thema Yoga und yogische Lebensführung bildeten mich weiter und ich versuchte seine Weisheiten in meinem Alltag zu beherzigen und mich nicht mehr ständig mit meinem Ego und den damit verbunden leidvollen Verhaftungen zu identifizieren. Ich fing auch an von Sukadev
angeleitete Meditationen zu praktizieren und hatte dann auch nachdem ich mehrere Male eine Meditation mit Konzentration auf das Anahata-Chakra gemacht hatte eine sehr heftige Meditationserfahrungen. Ich verspürte sehr starke Energieerfahrungen, die mich zum damaligen Zeitpunkt heftig verunsicherten. Niemals hätte ich gedacht, dass ein solches Empfinden in der überhaupt Meditation möglich ist und erneute Ängste, die Kontrolle zu verlieren kamen in mir auf. Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, dass Ausdehnungsmediationen und Kundalini-meditationen bei mir zu sehr starken Meditationserfahrungen führen und praktiziere sie deswegen nicht mehr.
Nichtsdestotrotz meditierte ich weiter und hörte wie von alleine auf Fleisch zu essen und auch zu rauchen. Durch meine regelmäßige Meditationspraxis wurde ich viel gelassener und hatte das Gefühl immer mehr loslassen zu können. Wenn ich vor einem Vorstellungsgespräch z.B. aufgeregt war, versuchte ich mich, wie von Sukadev empfohlen, mit meinem Atem mit den Menschen, vor denen ich Angst hatte zu verbinden und schickte ihnen mit der Ausatmung Licht. Diese Methode half mir sofort und ich lächelte von innen heraus. Ich arbeitete auch mit positiven Affirmationen und beende bis heute fast jede Meditation mit „Ich bin voller Kraft und Energie. Mir geht es gut. Ich freue mich auf den weiteren Tag.“ Außerdem lächle ich jeden Menschen, denen ich an diesen Tag
begegne gedanklich zu und beende dies mit einem Lächeln, welches ich an mich selber schicke. Jedes mal wenn ich dies mache merke ich, wie etwaige Anspannungen verschwinden und ein Gefühl von Zuversicht und Harmonie in mir aufsteigt.
Meine positiven Erfahrungen mit Yoga gaben mir zum Abschluss meines Studiums soviel
Selbstvertrauen, dass ich mich entschloss meine Arbeit als Sozialarbeiterin und mein großes Interesse für Yoga miteinander zu verbinden und verbrachte ein Jahr in einem
Rehabilitationsprogramm für Straßenkinder in Indien. Dies war die bis dato größte Herausforderung meines Lebens und ich war nicht nur aufgrund der klimatischen Bedingungen und der Lautstärke der viertgrößten Millionenstadt Indiens in einer ständigen Challenge. Mein Job in einem Heim für ehemalige Straßenjungen und die ganzen Fragen, und Gewissensbisse, die aufkommen wenn man sich bewusst macht in was für einer Überflussgesellschaft wir leben, stießen mir ziemlich auf. Auf einmal traten nach Jahren wieder Ängste in meine Leben, die ich, wie ich glaubte schon verabschiedet hatte. Nun befand ich mich allerdings auf einem anderen Kontinent, was mich in zusätzliche Panik versetzte.
Ich bin mir sicher, dass Menschen, die in ihrem Leben mit starken Ängsten konfrontiert sind, lernen müssen sich selber zu beruhigen. Ich hatte schon immer einen starken Glauben und dieser wurde in jeder „Angst“- Krise nur verstärkt. Da ich an die Kraft des Gebets glaube bin ich bezüglich meiner Ängste auch schon oft mit Swami Sivananda, Jesus, oder Amma in Verbindung getreten. So auch in Indien, wo ich darum bat meine Krise mit Hilfe der Meister in Indien zu überwinden. Eine Woche später befand ich mich dann allerdings doch am Flughafen, um meinen Weg zurück nach Deutschland anzutreten. Wie durch ein Wunder konnte ich durch einen Fehler der indischen
Organisation, für die ich arbeitete, nicht ausreisen. Ich spürte sofort, dass dies nun meine Chance war Zuflucht und Heilung in einem Ashram zu finden. Noch in der gleichen Woche machte ich mich auf den Weg in den Ashram von Mata Amritananda Mayi, in dem v.a. viel Bhakti- und Karma- Yoga praktiziert wird. Zu meinem großem Glück war Amma gerade im Ashram und ich bekam direkt zu meiner Anreise Darshan. Meine Ängste, die ich weiterhin hatte versuchte ich jeden Tag an Amma abzugeben und ihre Energie durch mich hindurch fließen zu lassen. Ich arbeitete jeden Tag in einem von Amma eingeführten Recyclingprojekt mit und stellte mir dabei vor, wie ich durch diese Tätigkeit quasi in mir selber aufräumte. Dies betrachtete ich ähnlich , wie die Situation mit  dem loslassen des Atems. Nur übte ich mich in meinem Karmayoga mit dem Reinigen des Geistes.
Ich besuchte täglich den Bhajan, indem wir gemeinsam sangen und mein Geist erneut durch die Klänge und die Konzentration gereinigt wurde und ich endlich wieder Harmonie empfinden konnte.
Wie schon erwähnt schätze ich sehr die Kraft des Gebetes und war sehr von den hinduistischen Verehrungsritualen/ Pujas angetan, die in dem Ashram mehrmals am Tag stattfinden. Ich war sehr gerührt von der Hingabe, und sah das Ritual auch als Übung für mich, dass wir alles an eine höhere Macht abgeben können, auch die Angst. Ich betete viel und spürte innerhalb eines Zeitraumes von drei Wochen eine so starke Transformation bei mir, die ich vorher nur innerhalb von zwei Jahren erlebt hatte. Seitdem verstehe ich auch warum man sagt, dass sich im Ashram das Karma beschleunigt.
Ich verstand auch, dass meine ständigen Krisen und Konfrontationen mit dem Thema Angst karmisch sind und gewann eine neue Demut meinem inneren Erleben gegenüber.
Mir ist klar, dass die Fragestellung lautet, wie hat Dir Yoga gegen Deine Ängste geholfen,jedoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen an dieser Stelle noch kurz von meiner Reikiausbildung zu erzählen, die ich in Indien gemacht habe. Ich bin fest davon überzeugt, dass Berührungen heilen können und habe bei mir selber und vielen anderen Menschen sehr positive Erfahrungen mit Reiki gemacht. Ich kombiniere Reiki oft mit verschiedenen yogischen Übungen und lege mir z.B. während Shavasana eine Hand auf das Agna- und die andere auf das Manipura-Chakra. Wenn ich meine Hände nach einiger Zeit wieder ablege, spüre ich sofort, wie sich etwas in mir harmonisiert hat und mehr innere Ruhe spüren kann.
Vor zwei Jahren habe ich Yoga Nidra für mich entdeckt und gemerkt, dass dies eine besonders wertvolle Methode ist, wenn es darum geht sich selber zu beruhigen. Yoga Nidra dauert länger als die meisten Tiefenentspannungen und beinhaltet ein Sankalpa, ein Wunsch, oder positive Affirmation, welche man so lange wiederholt, bis sie sich im Alltag bewahrheitet. In Phasen, in denen ich mich aufgrund von besonderen Herausforderungen im Leben gestresst fühle, praktiziere ich täglich Yoga Nidra. Denn Anspannung und Stress bedeutet für mich auch ein höheres Angstniveau. Wenn ich Yoga Nidra praktiziere, was ich dann meistens nach dem Mittagessen, oder dem Schlafen gehen mache, merke ich, wie sich Spannungsfelder entladen, auf die ich sonst keinen Zugriff hätte.
Außerdem übe ich mich viel in Achtsamkeit, nicht nur in den Meditationen, sondern während des Essens, Laufens, etc. Ich versuche immer nur eine Tätigkeit auszuführen und mehr zu beobachten und nicht zu bewerten. Letzteres ist sicherlich nicht immer einfach. Allerdings habe ich deutlich gemerkt, wie sich das Leben durch Achtsamkeit erleichtert und auch der Umgang mit Ängsten einfacher wird.
Sicherlich werde ich immer mit Ängsten in meinem Leben konfrontiert werden. Bis zu einem gewissen Grad ist dies auch gesund. Für alles was darüber hinaus geht, fühle ich mich durch Yoga gewappnet. Yoga ist ein ganzheitliches System und ich habe von der Sivananda-tradition aus v.a. fünf Yoga wegen Werkzeuge erlernt, die mir einen neuen Umgang mit meinen Ängsten eröffnet haben z.B. im Hatha-Yoga durch Wechselatmung die Nadis zu harmonisieren, oder in Tiefenentspannungen zu entspannen. Im Raja-Yoga durch Meditation meinen Geist zu kontrollieren, im Karma-Yoga mich in Hingabe und Demut zu üben, im Bhakti-Yoga mein Herz zu öffnen, was sehr wichtig ist, da es sich bei Angst verschließt und die Philosophie im Jnana- Yoga, die inspiriert und das eigene Denken erhebt und gerade im Umgang mit Ängsten neue Wege/Denkkonzepte aufzeigen kann.
Wie ihr seht, habe ich gerade durch meine Ängste eine so intensive Beziehung zum Yoga
bekommen. Ich habe viel dadurch lernen können und transformiert. Ich lebe und liebe Yoga und bin dankbar für dieses Konzept, welches mir nicht nur im Umgang mit meinen Ängsten geholfen hat, sondern mir auch eine neue Lebenswelt eröffnet hat, von der ich auf allen Ebenen profitieren kann.
3x Om Tryambakam für alle Wesen, die unter Ängsten leiden. Ihr habt mein vollstes Mitgefühl.
Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es etwas gibt, dass uns helfen kann.
In diesem Sinne, Om Shanti.
Eure Maria

Angst überwinden mit Yoga – Beitrag zum Preisausschreiben

Jessy-Heldin-0YV-02-kl
Ich möchte euch erzählen, wie mir Yoga dabei geholfen hat, meine Angst zu überwinden.
Ich bin seit mehreren Wochen auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Nach 4-5 Wochen Suche hat sich endlich eine Firma gemeldet, die mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen hat.
Hurra! Dachte ich im ersten Moment. Endlich!!

Aber was danach kam, hätte ich nie gedacht. Plötzlich habe ich große Angst bekommen. Mein Hals hat sich komisch verengt, mir war schwindelig geworden und ich dachte, das werde ich nie schaffen, die Leute zu überzeugen, dass ich gut genug für die neue Arbeitsstelle bin. Ich hab mich verändert, wurde plötzlich schüchtern und wenn ich an das Vorstellungsgespräch gedacht habe, fühlte ich einen Krampf im Bauch. Was ist das denn,dachte ich die ganze Zeit.
Was mache ich jetzt? Ich kann in diesem Zustand unmöglich zum Vorstellungsgespräch erscheinen. So vergingen 3-4 Tage. Bis zum Vorstellungsgespräch hatte ich noch 4 Tage und habe mich kurzfristig für einen kurzen Aufenthalt bei Yoga Vidya Westerwald angemeldet. Ich wusste, dass ich mich da immer wunderbar entspannen konnte und dass mir diese Umgebung immer gut getan hat.

Und schon nach zweiten Tag habe ich gemerkt, dass ich gelassener geworden bin. Ich habe täglich an den Offenen Yogastunden, Mantrasingen und Meditation teilgenommen. Ich konnte mich wieder fühlen und konnte wieder tief in mich versinken. Das Mantrasingen hat mein Herz geöffnet und mein Körper hat sich durch Yogaübungen wieder entkrampft und entspannt. Ich fühlte mich plötzlich selbstsicherer und zuversichtlicher. Am dritten Tag hab ich gedacht, wow, die Angst verschwindet immer mehr und mehr. Am letzten Tag war ich soweit, dass ich mich auf das Gespräch gefreut habe. Einen Tag später bin ich hin und konnte es nicht glauben. Ich war total selbstbewusst, ruhig und sehr glücklich, dass ich es geschafft habe, mit meiner Angst auf dieser Weise umzugehen.

Ich habe diese Stelle zwar nicht bekommen aber ich weiß jetzt, dass in mir eine Kraft innewohnt, die mir immer hilft meinen Weg zu gehen und zu der ich immer Zugang habe, wenn ich mich für sie öffne.

Ich danke an dieser Stelle allen, die helfen, Yoga zu verbreiten und die andere dabei unterstützen, bewusst und kraftvoll durch das Leben zu gehen.

Monika Lina N.

Mehr zur Überwindung von Angst findest du unter:

http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Feedback zum Thema: „Wie Yoga hilft bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“

Angst überwinden
Hari Om lieber Sukadev,
 Wie hilft Yoga bei Ängsten?
die Antwort auf die Fragen ist echt schwierig.
Jeder von uns kennt Angst, Lampenfieber und Furcht. Es ist ein unangenehmes Gefühl.
Wir haben als Kind oder als Erwachsene unter Panikattacken gelitten. Begleitet von Herzrasen, Schweißausbrüchen, Zittern und Schwindel.
Im Berufsleben saßen wir alle im Hamsterrad, im Stresskarussell, litten unter körperlichen Verspannungen, waren überbelastet und haben Angst um uns, um unsere Familie und unseren Job gehabt.
Persönliche Schicksalsschläge haben Angst in uns gejagt, Krankheiten haben uns gelähmt.

Meine persönlichen und beruflichen Lebenskrisen haben auch mich stets geängstigt. Somit habe ich mein Gleichgewicht und Selbstbewusstsein verloren. Nach der Scheidung stand ich mit Existenzangst alleine und 3 nicht eben einfachen pubertierenden Teenager da. Die Angst vor der Ungewissheit und die Sorgen haben meine Gesundheit ruiniert. Ich litt unter Magenschmerzen, Schlafstörungen, Hörsturz, bds. Tinnitus, rezidivierende Depressionen und Herzrasen. Die Angst hat mich in einen belastenden Schockzustand versetzt, der mich bei den notwendigen Entscheidungen stark behindert und verunsichert hat.
In diesem Zustand habe ich Yoga in der Reha-Klinik im Jahre 2009 kennengelernt.

Mir wurde gesagt, dass Yoga gesund für Körper, Geist und Seele sei, er strafft die Muskulatur und beugt Beschwerden vor. Ich habe Yoga als Sportart, Entspannungstechnik betrachtet. Als Stressprävention.

Nach 6 Wochen Klinikaufenthalt habe ich zu Hause in der Volkshochschule weiter Yogaunterricht genommen. Dort habe ich es erfahren, dass Yoga nicht gleich Yoga ist.
Meine Yogalehrerin Bhavani hat Yoga als Einheit und Harmonie gelehrt, die mich verändert hat. Ich habe mich weiterentwickelt.
Als ich in dem Ashram nach Bad-Meinberg kam habe ich durch Seminare Yoga & Meditation vom Bhairava vieles erklärt bekommen und durch Satyadevi wurde ich ins Ayurveda eingeführt.
Bei der gemeinsamen Meditation und Mantra singen in der Gemeinschaft fühlte ich mich sehr wohl, ich war offen für die Spiritualität. Für eine Spiritualität, die alle Religionen umfasst.
Bei der unvergesslichen Mantra-Yoga-Stunde mit Janin Devi und Kai sind meine Blockaden gelöst und ich habe eine Reise zu mir selbst erlebt. Das Wort „Lebens-Mittel“ zeigt uns deutlich den Wert und die Wichtigkeit einer guten Ernährung. Ich habe mein Essen umgestellt, auch heute übe ich noch das achtsame Essen und versuche langsam jeden kleinen Happen 30 X zu kauen.
 Welche Übungen sind besonders geeignet?
Mir persönlich haben die Atemtechniken, Entspannungs- und Meditationsübungen geholfen.

Wenn ich am Tag mit Herausforderungen und seelischen Wechselbädern konfrontiert bin und unter Druck stehe atme ich tief und fest durch. Zum Start einmal tief Luft holen. Die tiefe Bauchatmung mit Visualisierung, die Wechselatmung mit Brahmari und Kapalabhati helfen mir mich schnell zu beruhigen und einen klaren Kopf zu bewahren. Die Ujjayi-Atmung und die Meditation mit der Kerzenflamme bringen meine Gedanken zur Ruhe.

Um mich gelassener zu stimmen von den Asanas übe ich gerne den Drehsitz, Schulterstand, den Pflug und den Fisch. Surya Namaskar ist 1X am Tag ein absolutes MUSS. Zur Entspannung übe ich gerne den schlafenden Vishnu, Stellung des Kindes und Yoga Nidra. Beim Zähne putzen versuche ich mich im Spiegel anzulächeln – das stärkt mein Selbstbewusstsein und bin besser gelaunt. Es funktioniert!

Mit dem liegendem Schmetterling spüre ich eine Leichtigkeit, mit dem unterstützten Vorbeugen kann ich mich einfach fallen lassen. Bei der unterstützten Schulterbrücke fühle ich mich getragen und zum Abschluss bei dem liegenden rechten Winkel kann ich mich tief entspannen. Situativ mit einer Kirtan/Mantra-CD oder mit Yoga Nidra kann ich gut abschalten.

Mit meiner Ernährungsumstellung fühle ich mich wohl. Die Übertragung vom Satang schaue ich mir samstags im Internet an. Wenn „mein innerer Schweinehund“ mich besiegt hat, gehe ich zu Yogastunden ins Yoga-Vidya-Zentrum Energie zu holen und mich auftanken.

 In welchen Situationen kann Yoga helfen/hat Yoga dir oder anderen geholfen?
Yoga ist für mich eine Lebenshilfe und auch eine Lebensfreude geworden. Yoga hat wie Ayurveda eine vorbeugende und eine therapeutische Seite.
Ich habe meine innere Ruhe und Toleranz gefunden. Wenn ich diese als Herausforderung betrachtete, finde ich mehr Gelassenheit. Wenn ich konsequent Yoga übe habe ich meine innere Ausgeglichenheit. Ich erreiche dabei einen Zustand von vollkommener Harmonie von Körper, Geist und Seele – und ich fühle mich frei und wohl dabei. Eine sanfte Medizin in unserer hektischen und lauten Zeit. Sicherlich ist es nicht nur mir ein großes Bedürfnis.

Mein schneller Helfer in der Not ist Sharavanabhava, Sharavanabhava, Sharavanabhava Páhinam… die Wiederholung aus dem Kirtan Jaya Ganesha geworden. So kann ich meinen Frust, Ärger und Zorn schnell loswerden.

Durch Yoga und Meditation bin ich über meine persönlichen und auch beruflichen Lebenskrisen leichter hinweggekommen. Ehrlich gesagt, am Anfang fiel mir es enorm schwer die Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle zu haben. Körper und Geist in Balance zu halten ist eine regelmäßige Arbeit, die sich lohnt.

Die Schwierigkeiten lösen sich, wenn ich hinter allem die höhere Wirklichkeit erkenne und sehe.
Nun, ich gehe auf meinem Yoga Weg weiter. Es ist noch viel zu lernen. Meine Bauchschmerzen, die ich hatte sind weg und mein Tinnitus wurde etwas stiller. Meine depressiven Verstimmungen lassen langsam nach. Ich bin viel ausgeglichener und gelassener geworden – das haben mir auch schon andere Leute gesagt. Man glaubt es ihnen sofort😉

Die aus der Ausübung von Yoga resultierende positive Einstellung erzeugt in mir eine tiefe Gelassenheit gegenüber den alltäglich auftretenden Problemen und Ärgernissen. Dadurch gestaltet sich mein Leben angstfreier. Ein angenehmer Frieden hat sich eingestellt. Meine gesteigerte Lebensfreude ist ein nie erwartetes Ergebnis und ein wunderbares Erlebnis.

Wer vollkommene Gelassenheit besitzt, wird immer und überall glücklich sein – sagte Swami Sivananda. Wie wahr.

Mein tiefster Dank geht an Svamiji mit unendlicher Dankbarkeit für das Geschenk des Yoga.
Om Shanti
Klara

Mehr Informationen findest du auf den Internetseiten von Yoga-Vidya unter: http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Artikel für Preisausschreiben „Wie Yoga hilft bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“

Christina v. J.s Gedanken zu „Wie Yoga hilft bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“:

Yoga:
fließen und fliegen wie schwebend in der Luft,
strecken und dehnen, mich weit machen,
Raum nehmen aus der riesigen Welt, die so voll besetzt ist.
Einatmen, ausatmen, die Hände vor der Brust falten,
fest spüren, wie ich tiefer in mich hineinsinke.
Da ist der Widerstand:
Angst vor vielem,
am meisten vor dem, was ich nicht kann und niemals erreichen werde.
Bin nur eine Figur im System, nur eine Asana von Hunderten,
die sich jeden Tag neu erfinden.
Werde sie nie alle können, ebenso wie ich niemals diese Welt ganz können werde.
Handstand:
Kann ich es überhaupt? Wie lange halte ich es aus?
Vorwärts hindurchprobieren, machen, treibende Kraft –
lass mich von dir tragen. Lass zu, dass eine fremde Stimme
mich leitet, in mir anklopft und eintritt, mit mir davonfliegt
auf einem magischen langgezogenen Teppich.
Hemmung
hat hier keinen Platz, sie ist zu schwer zum fliegen.
Gleichwohl für den Mut kopfüber zu stehen,
mit den beiden Händen auf meinem fliegenden Teppich.
Herzöffnung:
Plötzlich pulsiert es in mir hoch, sie ist doch mitgekommen,
die Angst
sprudelt ungefragt hervor und ergießt
sich schwallartig in mir.
Bin wieder sehr jung und sehr schwach,
wie damals auch heute ohne Chance.
Fürchte,
wieder die Lebenswärme zu verlieren und abzustürzen von
dem Teppich aus Wärme.
Balasana:
eingerollt merke ich wie es in mir kribbelt. Eine leise
Lust Hitze entstehen zu lassen, anzufangen. Immer wieder.
Spüre die Furcht,
setze sie neben den Teppich und betrachte sie.
Sie gehört zu mir wie der Atem. Ohne ihn geht es nicht,
ohne die Angst auch nicht oder ohne dass es wehtun würde.
Wo die Angst ist, ist der Weg.
Savasana:
Ruhe im Atem und Zuflucht von der Welt.
Beschützt und ebenerdig liege ich auf dem Teppich.
Balanciert.
Ich drifte davon in die inneren Welten und bin
frei von Ängsten.
Schönheit beginnt in den Wolken dahinter. Zeit hört auf zu sein.

Mehr Informationen zur Überwindung von Ängsten findest Du unter http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst.html

Informationen zu Yoga, Meditation und Ayurveda unter http://www.yoga-vidya.de

Die Gewinner des Preis aus schrei bens sind ermittelt und werden in Kürze benachrichtigt

Lakshmi_DeviUnser Preis aus schr eiben „Wie hilft Yoga bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“ fand große Resonanz und wir erhielten sehr informative, oft auch bewegende Erfahrungsberichte. HERZLICHEN DANK! Eure Offenheit und Engagement möchten wir gerne mit einigen Preisen belohnen:

  • 1. Preis: Eine Yoga Woche bei Yoga Vidya in Bad Meinberg (als Individualgast oder Seminar deiner Wahl) im Einzelzimmer allein oder zu zweit im Doppelzimmer (Wert: bis zu 1184 Euro)
  • 2. bis 5. Preis: Ein Yoga Wochenendseminar (allein im Einzelzimmer oder zu zweit im Doppelzimmer) (Wert: Bis 370 Euro) bei Yoga Vidya Bad Meinberg
  • 6. – 10. Preis: Ein Buch oder CD deiner Wahl aus dem Yoga Vidya Verlag

Die Gewinner werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.

Aufgrund des großen Feedbacks habe wir es noch nicht geschafft, alle Berichte, die wir per Email erhielten, in den Blog zu stellen. Dies wird in den nächsten Wochen passieren. Selbstverständlich haben wir alle Einsendungen, auch die, die noch nicht veröffentlich wurden, bei der Ziehung der Gewinne berücksichtigt.

 

Beitrag zum Preisausschreiben „Wie Yoga hilft bei Angst, Ängsten, Lampenfieber und Phobien“.

Signs-of-spring845Auch ich habe eine wunderbare Erfahrung mit der Beseitigung von Angst durch Yoga gemacht.
Vor ca. 11 Jahren wurde in dem Hotel in dem ich Urlaub machte Yogaunterricht angeboten. Es gefiel mir so gut, so dass ich nach dem Urlaub einen Kurs bei der Volkshochschule buchte.
Ungefähr 3 Jahre später drohte mir die Arbeitslosigkeit, da die Bücherei in der ich arbeitete wegen leerer Kassen des Trägers geschlossen werden sollte.
Das löste bei mir starke existenzielle Ängste aus, zumal ich alleinerziehend und gesundheitlich angeschlagen war.
Ziemlich zeitgleich bekam ich am Tag der offenen Tür bei Yoga Vidya eine CD geschenkt:“ Yoga-Kurs für Anfänger“ von Sukadev.
Wenn ich diese CD auflegte trug mich Sukadevs Stimme durch eine wunderbare Yogastunde.
Mir fiel auf, dass ich anschließend immer ganz entspannt und vor allem angstfrei war. Das konnte ich mir nicht erklären, denn bis dahin (ich war immer noch Yogaschülerin in der Volkshochschule) war Yoga für mich nicht viel mehr als Körperübungen im Einklang mit dem Atem.
Jedenfalls führte es dazu, dass ich immer häufiger meine Yogamatte ausrollte und diese CD auflegte. Es führte aber auch dazu, dass ich anfing über Yoga zu lesen und dadurch, nach und nach erfuhr, wie Yoga auf Körper, Geist und Seele wirkt.
Alles was uns geschieht hat seinen Sinn. Die Angst arbeitslos zu werden hat mich auf den Yogaweg geführt. Um es kurz zu machen: ich habe meinen Arbeitsplatz behalten und 2012 habe ich die 2 jährige Yogalehrerausbildung bei Yoga Vidya gemacht. Ich habe das Gefühl, dass mein Yogaweg jetzt nach der Ausbildung erst richtig losgeht.

Ich bin sehr dankbar, dass Yoga in mein Leben gekommen ist.

Om Om Om

M.

Selbstbewusstsein durch Yoga – weniger Angst

DREH_TIF2Mir hat Yoga geholfen mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich wurde als Kind von der Grundschule bis zum Schulabschluss gemobbt. Dadurch ging mein Selbstbewusstsein in den Keller, ich litt untre Ängsten. Nun hab ich dank regelmässigem Yoga gelernt, das ich nicht die Person sein muss, die andere in mir sehen wollen, sondern ich kann die Person sein die ich sein möchte.
Ich praktiziere zwar erst seit knapp zwei Monaten regelmäßig Yoga, aber mein Leben und vor allem meine Einstellung hat sich schon verändert. Ich habe mich getraut mich um eine leitende Position zu bewerben und habe die stelle auch bekommen. Ich bin nun Mutter und leitende Angestellte. Ich fühle mich stark und sicher wie schon lange nicht mehr.

(Erfahrungsbericht von K., hier anonym gepostet, Name der Redaktion bekannt)